(Philosophische) Begriffe
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Die Philosophie
(altgriechisch φιλοσοφία philosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“)
Ambiguität
Von (lat.) ambiguitas („Zweideutigkeit“). Ambiguität beschreibt den Umstand, dass ein Gegenstand, eine Person oder eine Situation nicht eindeutig zu bestimmen ist.
Ambivalenz
Von (lat.) ambo („beide“) und valere („gelten“). Bei der Ambivalenz handelt es sich um das simultane Bestehen sich eigentlich ausschließender Einstellungen und Handlungstendenzen.
Anthropologie
Von (altgriech.) ánthrōpos („Mensch“). Die Lehre bzw. Wissenschaft vom Menschen. Als eigene Fachrichtung ist die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandene Philosophische Anthropologie eine vergleichsweise junge Disziplin. Sie beschäftigt sich mit dem Wesen des Menschen. Vertreter: Max Scheler
Dialektik
Von (griech.) dia („durch“) und legein („sprechen“) – „(Kunst der) Gesprächsführung“. Dialektik ist (laut Wilhelm Friedrich Hegel ) die „Arbeit des Negativen“, das bedeutet, dass alles negiert werden muss, indem es „in sein Anderes“ (seine Antithese) übergeht, um so verwirklicht zu werden.
Kohärenz
Von (lat.) cohaerere („zusammenhängen“). Einfach gesagt, besagt die Kohärenztheorie in der Philosophie, dass die Wahrheit oder Richtigkeit einer Aussage darin besteht, sich widerspruchslos in ein System von Aussagen einfügen zu lassen.
Kontemplation
Von (lat.) contemplatio („Richten des Blickes nach etwas“ oder „Anschauung“). Kontemplation ist in philosophischen und religiösen Texten die Bezeichnung für ein konzentriertes Betrachten. Dies entspricht ungefähr dem griech. Begriff theōría.
Kontingenz
Metaphysik
Ontologie
Der Begriff Ontologie kommt aus dem Altgriechischem und bedeutet so viel wie „die Lehre vom Sein“. Sie war ursprünglich ein Teilgebiet der theoretischen Philosophie beziehungsweise der Metaphysik und befasste sich mit Fragen nach der Natur des Seins und der Struktur der Realität.